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07. Januar 2022

Beschulung nach den Winterferien ab dem 10.01.2022

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

zunächst begrüße ich Sie alle wieder zurück aus den Winterferien und wünsche Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.

Leider ist die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Schleswig-Holstein deutlich angestiegen. Dieser Anstieg, der in Zusammenhang mit der Omikron-Variante steht, wird voraussichtlich auch weiter anhalten.

Wir freuen uns, dass der Schulbetrieb dennoch wieder aufgenommen werden kann, auch wenn nun einige Änderungen und Neuerungen hinsichtlich der zu ergreifenden Schutzmaßnahmen erfolgen müssen. Zum Beispiel wird es für die Grundschule erneut eine Kohorten-Regelung geben. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe sollten sich daher bitte nicht in den für die Grundschule ausgewiesenen Kohortenbereichen aufhalten. Die Klassenlehrkräfte werden mit Ihren Kindern darüber sprechen.

Am 5. Januar 2022 ist eine erneuerte Schulen-Coronaverordnung in Kraft getreten. Gem. § 7 Abs. 3 Schulen-CoronaVO ist diese ab sofort zunächst für die Zeit bis zum 23. Januar 2022 umzusetzen. Nachfolgend fasse ich die wesentlichen Punkte zusammen:

1. Testpflicht
Das Ministerium bittet alle Lehrkräfte und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und auch die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler darum, am kommenden Sonntag vor dem Schulstart eine Testung per Selbsttest oder – noch besser– bei einer Teststation durchzuführen.

Die Testpflicht in Schulen wird auf drei Tests pro Woche erweitert. Wir testen also immer montags, mittwochs und freitags, in der jeweils ersten Unterrichtsstunde, die im Klassenverband stattfindet.

Spätestens ab dem 17. Januar wird die Testpflicht auch auf die Geimpften und Genesenen ausgeweitet werden. Aufgrund der hohen Inzidenzen, bitten wir daher alle Geimpften und Genesen darum, schon in der kommenden Woche freiwillig an den Testungen in der Schule teilzunehmen.

2. Mund-Nasen-Bedeckung
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bleibt in der jetzigen Form bestehen. In allen Innenräumen, auf den Gängen und in der Mensa besteht Maskenpflicht. Nur wenn die Schüler*innen zum Mittagessen an ihren Plätzen sitzen, kann die Maske selbstverständlich abgenommen werden. Dabei ist ein Abstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten.

3. Kohorten-Regelung für die Grundschule
Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es sinnvoll durch eine feste Gruppenzusammensetzung lange Infektionsketten zu vermeiden. Je besser wir die Kohorten-Regelung umsetzen, desto eher lassen sich dann auch vermehrte Quarantäne-Anordnungen vermeiden.

Das Ministerium weist daher die Grundschulen an, wieder das Kohortenprinzip umzusetzen. Wir werden die gleichen Regelungen treffen, wie auch schon im vergangenen Schuljahr. An unseren Grundschulen werden die Schüler und Schülerinnen in 5 Kohorten unterrichtet:
Jahrgang 1, Jahrgang 2, Jahrgang 3, Jahrgang 4 und Ellerhoop.
Den Kohorten werden feste Aufenthalts- und Aufstell- und Abholbereiche auf dem Schulhof zugewiesen, die nachfolgend aufgeführt sind:
- Jahrgang 1= Der Bereich vor dem Grundschulgebäude links inklusive des Klettergerüstes
- Jahrgang 2 = Der Bereich hinter der Turnhalle inklusive des Spielplatzes

- Jahrgang 3 = Der Bereich beim Beachvolleyballfeld
- Jahrgang 4 = Der Bereich vor dem Grundschulgebäude rechts inklusive des Fußballkäfigs

Auch die Betreuung der Grundschule wird getrennt nach Kohorten erfolgen. Wir nutzen dazu neben dem Fliezi auch zur Verfügung stehende Klassenräume, den Leseclub und die Mensa.

Soweit Lehrkräfte an Grundschulen kohortenübergreifend eingesetzt sind, sollen sie vorsorglich FFP2-Masken tragen und Abstände, wo immer möglich, einhalten.

4. Nachmittagsangebote und AGs
Alle Nachmittagsangebote und AGs werden zunächst bis zum 23. Januar ausgesetzt. (Das gilt jedoch nicht für die Betreuung an der Grundschule)

5. Musik und Sport
Sport: Zunächst für die ersten zwei Wochen nach Unterrichtsbeginn bis einschließlich 21. Januar 2022 wird der Sportunterricht gemäß Fachanforderungen ausgesetzt. Stattdessen wird es, wie auch bereits im letzten Schuljahr, Moderate Bewegungsangebote unter Beachtung erhöhter Hygieneanforderungen geben. Schwimmunterricht wird ausgesetzt. Besonders auf die Abstandsregel soll geachtet werden. Die Umkleiden werden daher nicht genutzt. Soweit die Witterung dies zulässt, sollen Bewegungsangebote im Freien realisiert werden.

Musik: Singen und das Spielen von Blasinstrumenten sind vorübergehend nicht zulässig, weder im Unterricht noch in Kleingruppen oder Einzelsituationen.

6. Beurlaubungserlass und Erfassung von Fehltagen in Zeugnissen
Eine Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern kommt nur in Betracht, wenn diese entweder selbst ein klar erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf im Falle einer Erkrankung an COVID-19 haben oder bei denen dies bei mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Angehörigen der Fall ist. Es gilt weiterhin der Erlass zum Umgang mit vulnerablen Schülerinnen und Schülern.

7. Regelung zum Übergang zum Distanzlernen
In den Medien wurde bereits vielfach darauf aufmerksam gemacht, dass es in sogenannten systemrelevanten Institutionen wie beim Gesundheitswesen, der Feuerwehr oder der Polizei aufgrund erhöhter Infektionen oder Quarantänemaßnahmen zu Ausfällen aufgrund von personellen Engpässen kommen kann. Dies betrifft auch die Schulen. Darauf hat das Ministerium reagiert und einen Erlass geschaffen, der das Vorgehen von betroffen Schulen einheitlich regelt. („Erlass zum Vorgehen bei Störungen der schulorganisatorischen Abläufe durch Anordnungen der Gesundheitsämter zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Infektion durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2)“.

Für den Fall, dass es aufgrund einzelner Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter zu Störungen der schulorganisatorischen Abläufe kommt, z.B. Vertretungen nicht mehr gewährleistet werden können, tritt nun Folgendes in Kraft:
- Schulen können einen Übergang zu Distanzunterricht für betroffene Lerngruppen, Jahrgänge oder die Schule insgesamt regeln.
- Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 ist eine Notbetreuung vorzusehen.
- Das kommt in Betracht, wenn mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in der entsprechenden Gruppe von einer Quarantäneanordnung oder viele der Lehrkräfte betroffen sind.

8. Anpassungen auch für die diesjährigen Abschlussprüfungen
Aufgrund der besonderen Herausforderungen sollen für die Abschlussprüfungen im Jahr 2022 Erleichterungen geschaffen werden. Dabei sollen die geltenden Standards gewahrt werden.

- Um Schülerinnen und Schülern, die sich auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten, zusätzliche Sicherheit zu geben, soll nach Möglichkeit im Frühjahr eine Phase des gezielten Trainings auf die schriftlichen Prüfungsfächer erfolgen. Wir werden das vor allem auch in unserer zweiten Vorhabenwoche vom 14.03.2022 bis 18.03.2022 tun. 
- Auch in diesem Schuljahr besteht wieder die Möglichkeit der Abwahl einer von drei schriftlichen Prüfungen nach Wahl der Prüflinge. Die Abwahl einer schriftlichen Prüfung ist bei der Schule bis zum 22.4.2022 schriftlich anzuzeigen. Dazu wird ein Vordruck ausgeteilt werden, der bei der Klassenleitung abgegeben werden muss.
- Eine Abwahl der schriftlichen Prüfung im Rahmen einer Herkunftssprachenprüfung ist nicht möglich.
- Die Teilnahme an allen drei schriftlichen Prüfungen ist für den Prüfling als Möglichkeit auch in diesem Schuljahr gegeben.
- In dem abgewählten schriftlichen Prüfungsfach kann eine mündliche Prüfung gemacht werden.
Diese kann zusätzlich zu den ohnehin möglichen maximal zwei mündlichen Prüfungen abgelegt werden.
- Die Bearbeitungszeit in allen schriftlichen Prüfungen wird um 30 Minuten verlängert.
- Die mündlichen Herkunftssprachenprüfungen werden digital durchgeführt.

9. Klassenarbeitserlass
Die pandemiebedingte Anpassung des sog. Klassenarbeitserlasses für die Primar- und Sekundarstufe I aus dem vergangenen Schuljahr wird auch für dieses Schuljahr neu aufgelegt. Mit dieser Maßnahme sollen angesichts der weiterhin bestehenden schulischen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie Möglichkeiten zur Entlastung geschaffen werden:
1. Pro Tag werden nicht mehr als eine und pro Woche nicht mehr als zwei Klassenarbeiten geschrieben. Dabei haben solche Leistungsnachweise Priorität, die für die Erteilung der Halbjahres- und Ganzjahresnoten von besonderer Bedeutung sind.
2. Lehrkräfte können Art und Umfang von Leistungsnachweisen auf vorhandene Spielräume überprüfen. (Prüfungsrelevante Kompetenzen müssen nicht umfänglich in jedem einzelnen schriftlichen Leistungsnachweis abgeprüft werden.)
3. Wenn im Einzelfall aufgrund von organisatorischer Maßnahmen Klassenarbeiten nicht erbracht werden können, kann ersatzlos auf eine verzichtet werden, wenn es sich nicht um den einzigen schriftlichen Leistungsnachweis im Halbjahr handelt.
4. Es wird für das zweite Halbjahr ein Klassenarbeitsplan erstellt, um die zur Verfügung stehende Zeit optimal nutzen zu können.
5. Es ist darauf zu achten, dass innerhalb eines Jahrgangs und eines Faches nach Möglichkeit vergleichbar verfahren wird und eine belastbare Grundlage zur Leistungsbewertung in den Fächern gewährleistet bleibt.

Herzliche Grüße
Dr. Margit Boettcher, Schulleiterin         

Gottfried-Semper-Schule


Schulstraße 5

25355 Barmstedt


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Fax: 0 412 368 31 221

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